Energieausgleich der Erde

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Ezu =  Eab + EG

 

Ezu = der Erde zugeführte Energie

Eab = von der Erde abgestrahlte Energie

EG  = auf der Erde gebundene Energie

 

Energie, der Erde durch Strahlung zugeführt, wird physikalisch und biologisch gebunden, umgesetzt und abgestrahlt.

 

Energiebindung

 

EG  = EPh + EBi

 

EG  = auf der Erde gebundene Energie

EPh = physikalisch gebundene Energie

EBi  = biologisch gebundene Energie

 

Biosphäre und Geosphäre stellen in ihrer Gesamtheit einen Energiespeicher dar, der nach dem Prinzip des gegenseitigen Vorteiles arbeitet und sich im Gleichgewicht befindet.

 

Energieumsetzung

Grundlage der physikalischen und biologischen Energieumsetzung ist das Wasser, durch seine Anomalie in Verbindung mit der Atmosphäre.

Die Fähigkeit bei jedem Wechsel des Aggregatzustandes Energie aufzunehmen, bzw. frei zu geben, weisen dem Wasser die Schlüsselrolle zu.

Sein Vorkommen in fester Form (Eis, Schnee, Gletscher), in flüssiger Form und als Gas(Dunst, Wasserdampf), garantiert den Energieausgleich in der Form von natürlichen Wärmepumpen und die Energieeinlagerung in die Biosphäre.

 

Physikalische Energieumsetzung

Energie wird an den Orten des stärksten Energieeintrages durch die Veränderung der Dichte des Wassers gebunden und durch die

Wärmepumpe 1 = Flüssigkeitspumpe

in Richtung der Pole gefördert, wo der Energieausgleich durch Freisetzung erfolgt.

Im Zustand der größten Dichte (t = + 4° C) sinkt das am Eis gekühlte Wasser zum Grund des Ozeans und folgt dem Bodenprofil in Richtung Äquator, um dort erneut Energie aufzunehmen.

 

Energie wird an den Orten des stärksten Energieeintrages durch die Atmosphäre – das Verdunsten von Wasser -

Wärmepumpe 2 = Atmosphärische Wärmepumpe

aufgenommen.

Die Dichte des Gasgemisches wird größer, das bedeutet der Luftdruck fällt, es Entsteht ein Tiefdruckgebiet.

Entsprechend des Energieangebotes ändern sich die Standorte der Tiefdruckgebiete.

Die Freisetzung der aufgenommenen Energie erfolgt dort wo der Taupunkt oder der Gefrierpunkt erreicht, und der Energieträger als Wolken transportiert, bzw. Regen, Schnee, Hagel die Erdoberfläche erreicht, und dort erneut physikalisch oder biologisch gebunden wird.

Die extremste Form des Energieausgleiches ist der Blitz, die elektrische Entladung zwischen unterschiedlichen Energiepotentialen.

 

Biologische Energieumsetzung

Jede einzelne Lebensform hat das Ziel, Energie aufzunehmen, zu speichern, umzusetzen (u. a. sich zu reproduzieren), und frei zu geben.

(Kleinster gemeinsamer Nenner)

Die unterschiedlichsten Lebensformen bilden auf hydrologischer (?) Grundlage Nahrungsketten, nach dem Grundsatz des gegenseitigen Vorteils.

Die Endprodukte (Ausscheidungsprodukte) der einen, bilden die Nahrungsgrundlage der anderen Lebensform, und stehen in Wechselwirkung mit der physikalischen Energieumsetzung.

 

Schlußfolgerung

Die Erde ist in der Lage durch die physikalische und biologische Energieumsetzung Schwankungen in der Energiezuführung und Umsetzung zu kompensieren.

Wird dieser Toleranzbereich überschritten, kommt es zu starken Veränderungen des Wetters und der Biosphäre.

Die technologische Freisetzung von Energie muß deshalb begrenzt, oder durch die Entnahme von Energie aus der Atmosphäre kompensiert werden.

 

 

Gerd Jeremies

Dipl.-Ing. (FH) für Luft- und Kältetechnik

 

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